Zentrum für
BrennstoffzellenTechnik
ZBT GmbH

Im EU-Projekt HYDRAITE steht die Wasserstoffqualität im Fokus

Das Projekt HYDRAITE (Hydrogen Delivery Risk Assessment and Impurity Tolerance Evaluation), welches am 01. Januar 2018 gestartet ist, zielt darauf ab, Lösungen für die Herausforderungen der Wasserstoffqualität für die Mobilität mit gemeinsamen Einsatz führender europäischer Forschungsinstitute sowie engen Kontakt und Zusammenarbeit mit europäischen OEM und der europäischen Wasserstoff- und Brennstoffzellenindustrie zu erarbeiten. Hierzu werden die Auswirkungen von Schadstoffen aus der Wasserstofflieferkette auf Brennstoffzellensysteme in Automobilanwendungen untersucht. Die Wasserstofflieferkette und insbesondere die Tankstellentechnologien werden als Quellen möglicher (neuer) Verunreinigungen analysiert.

Die Methodik zur Bestimmung der Wirkung von Schadstoffen beim Betrieb von PEMFC-Systemen in Kraftfahrzeugen wird von sechs führenden europäischen Forschungsinstituten in Zusammenarbeit mit der JRC und internationalen Partnern entwickelt. Basis der Untersuchungen stellen Shortstacks mit Anodengasrezirkulation dar.

Weiterhin werden mit dem ZBT, dem ZSW und dem NPL (UK) drei europäische Laboratorien etabliert, die in der Lage sind, alle Schadstoffe gemäß der ISO 14687 zu analysieren. Die Validierung der Eignung erfolgt über verschiedene Ringversuche. In verschiedenen Messkampagnen an Wasserstofftankstellen wird die Qualität des Wasserstoffs auch hinsichtlich möglicher weiterer nicht in der ISO 14687 enthaltener Schadkomponenten analysiert.

Darüber hinaus werden die Wasserstofflieferketten und insbesondere die Tankstellentechnologien als mögliche Quellen (neuer) Verunreinigungen untersucht. Hierzu werden mittels Fragenkatalog, Interviews und Literaturrecherchen Informationen über Tankstellenkomponenten, Materialien, Werkstoffe, Wartungs- und Servicearbeiten sowie verwendete Hilfsstoffe zusammengetragen und ausgewertet.

Als Ergebnis werden Empfehlungen für die ISO 14687 auf der Grundlage der technischen Daten der Verunreinigungskonzentrationen an Wasserstofftankstellen, den Brennstoffzellen-Verunreinigungsuntersuchungen unter relevanten Fahrzeugbetriebsbedingungen und validierter Wasserstoffanalysen formuliert. 

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://hydraite.eu/​

Hydrogen delivery risk assessment and impurity tolerance evaluation
Timing : 01/01/2018 > 31/12/2020
Project Budget : 3.499.867 €
Funding European Union through FCH JU: Grant agreement 779475 - CORDIS link
Project partners:

  • Teknologian tutkimuskeskus VTT Oy (Coordinator)
  • CEA - Commissariat à l'énergie atomique et aux énergies alternatives
  • NPL - National Physical Laboratory
  • Powercell AB Sweden
  • Stiftelsen SINTEF
  • ZBT - The Hydrogen and Fuel Cell Center
  • ZSW - Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg

 

Mitglieder des Stakeholder Advisory Board:

  • Areva H2Gen
  • Daimler
  • Toyota
  • Hydrogenics
  • SAES
  • Shell
  • ITM Power
  • Air Liquide
  • BMW
  • Linde

Contact persons:

  • Project Coordinator: Jaana Viitakangas (VTT), Tel: +358 40 567 3979, E-mail: Jaana.Viitakangas@vtt.fi
  • ZBT coordination: Dr. Christian Spitta, Tel +49 203 7598 4277, c.spitta@zbt-duisburg.de